Premiere Die Vier in Sevilla

Das neue Opernprojekt Fantastic Opera feiert mit dem Stück „Die Vier in Sevilla“ am 19. Mai 2018 PREMIERE in den Neuen Kammerspielen in Kleinmachnow

Am Samstag, den 19. Mai 2018 feiert um 20 Uhr in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow das Stück „Die Vier in Sevilla“ (Emotionale Verwirrungen aus Oper und Operette) seine feierliche Premiere.

2 Paare, 1 Pianist – von Midlife-Crisis, Liebeskummer, Euphorie, Verzweiflung und jeder Menge Rioja hin- und hergerissen, kämpfen sie sich tapfer durch den menschlichen Wahnsinn.

Es hätte alles so schön sein können … wären da nicht die Hormone, die einem einen Strich durch die, zwar etwas langweilig gewordene, aber doch gemütliche Ehe machen. Oder die Spielsucht, die man nicht mehr so ganz im Griff hat. Zwei Paare begegnen sich unfreiwillig in Sevilla … und dann nimmt alles seinen Lauf.

Was wäre wohl besser geeignet, um eine solche, zutiefst menschliche Geschichte zu erzählen, wenn nicht die Oper oder Operette? Das dachte sich der Autor der Handlung, Thomas Peter auch. Und so entstand diese Szenenfolge, die Höhepunkte aus bekannten Opern und Operetten umfasst.
Die Besonderheit: Es wird ausschließlich deutsch gesungen.

Inhaltlich aufeinander abgestimmt, allerdings in den Kontext des Stückes gebracht, dürfen Sie sich auf einen ungewöhnlichen musikalisch / szenischen Abend freuen.

Aber warum das alles? Nun, gerade Jugendliche und junge Menschen haben heute ein eher gespaltenes Verhältnis zur Oper. Da hört man Begriffe wie „uncool“, „interessiert mich nicht“, „unmodern“ oder „die singen so komisch“ bis hin „ist nicht mein Geschmack“. Genau da setzt das Konzept an. Das Projekt Fantastic Opera will mit diesem Projekt zeigen, dass Operdurchaus nicht uncool oder unmodern ist. Wir laden dazu ein mitzuerleben, wie viel Spaß Oper machen kann.

In rund neunzig Minuten gewinnt man die Erkenntnis, dass es in Sachen Liebe auch vor 200/ 300 Jahren nicht so viel anders zuging, als heute. Geblieben ist mit einem Augenzwinkern die Grundfrage: Liebt er sie, liebt sie ihn?

Das macht es dann auch wieder für alle Jung gebliebenen interessant, denn so direkt und unmittelbar kann man Oper selten erleben. Bewusst wird auf große Requisiten und umfangreiche Kostümierungen verzichtet. Zum einen sind wir damit wesentlich flexibler bei der Wahl unserer Aufführungsorte, zum anderen wirkt dann vor allem die Musik.

Der pure Gesang und eine musikalische Begleitung am Klavier. Schnörkellos, unmittelbar und eben direkt.
Die Künstlerinnen und Künstler haben bereits ihre Spuren in der Opernlandschaft Deutschlands und international hinterlassen.

Regie Dorothea Rinck
Künstlerische Leitung Ilona Nymoen
Piano n.n.

Es singen und spielen:
Ilona Nymoen, Sopran
Daria Kalinina, Sopran
Thomas Peter, Bariton
Vit König, Tenor
Ralf Simon, Tenor

Premiere: 19. Mai 2018