Über Fantastic Opera

Oper, ist doch uncool …

Beim Stichwort Oper winken gerade Jugendliche und junge Menschen heutzutage sehr häufig ab und empfinden diese Art der Musik als unmodern, uncool und überhaupt nicht auf Ihrem Interessenslevel angesiedelt.

Dies auf interessante, ansprechende Art und Weise zu ändern, hat sich das Projekt Fantastic Opera zum Ziel gesetzt.

Nein! Oper ist fanstastisch.

Entstanden ist eine Szenenfolge die, verpackt in eine amüsante Geschichte, die schönsten Arien, Duette und Quartette aus Oper und Operette präsentiert. Gesungen wird konsequenter Weise auf Deutsch, damit auch die Verständlichkeit gegeben ist.

Das Programm trägt den Titel:
„Ja, die Liebe hat bunte Flügel“ oder „Die Vier in Sevilla“
(Emotionale Verwirrungen aus Oper und Operette)

Was dieser Titel des Programms andeutet ist eigentlich nicht mehr als die Botschaft, dass es in Sachen Liebe und Beziehungen schon vor 200 Jahren nicht viel anders zuging, als heute.

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Foto von der Probe – Besprechung mit der Regisseurin Dorothea Rinck

Gerade für Jugendliche und junge Menschen ist es eine bleibende Erfahrung, Oper einmal direkt und unmittelbar zu erleben.

Welche Kraft die menschliche (ausgebildete) Stimme entwickeln kann, ist für viele eine echte Überraschung.
Und auch die eine oder andere Melodie der einen oder anderen Arie ist den Meisten schon begegnet. Wenn auch zumeist unbewusst.

Bewusst treten unsere KünstlerInnen ohne die sonst in der Oper üblichen Kostüme auf, sind die Requisiten auf das absolute MInimum beschränkt.

So bleibt viel mehr Raum, sich komplett auf die Musik ein zu lassen.

Verstärkt wird dieses Erlebnis zusätzlich, durch die reine musikalische Begleitung am Piano.

Es entwickelt sich eine durchaus intime Atmosphere, wobei es für die Zuschauer eine reine Freude ist, so nah und direkt dabei sein zu können.